
Human Balance
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Du bewohnst deinen Körper seit deiner Geburt. Aber es gibt Räume darin, die du selten betrittst, und Ecken, von denen du kaum weißt, wie sie sich anfühlen. Dieser Kurs führt dich durch neun davon. Du brauchst dafür nichts als dich selbst.
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Wenn der Körper schwer wird
Manche Menschen erleben ihren Körper als selbstverständlich. Andere erleben ihn als Last, die sie mit sich tragen, oder als Raum, in dem sie sich eingeschlossen fühlen. Vielleicht kennst du beides, je nach Tag. Dein Körper hat sich so geformt, wie er heute ist, und dafür gibt es Gründe. Haltungen, die einmal nötig waren. Spannung, die vor etwas geschützt hat. Bewegungen, die du dir früh abgewöhnt hast, weil sie nicht willkommen waren. Nichts davon ist zufällig, und nichts davon ist ein Fehler.
Human Balance öffnet. Nicht, indem etwas an dir gemacht wird, sondern indem du verstehst, was da ist und Schritt für Schritt loslässt, was du nicht mehr brauchst.
In der Human-Balance-Methode arbeiten wir nicht mit einzelnen Körperteilen, sondern mit dem Zusammenhang. Was in den Schultern an Spannung liegt, hat mit der Atmung zu tun. Was der Bauch nicht ausdrücken darf, macht sich am Zwerchfell bemerkbar. Und die chinesische Medizin denkt diesen Zusammenhang noch weiter: Sie ordnet Organe, Jahreszeiten, Geschmäcker, Gefühle und sogar die Zähne denselben fünf Elementen zu.
Deshalb betrachten wir jede Region viermal aus unterschiedlichen Blickwinkeln:
👁️ Anatomisch: damit du weißt, was du unter den Händen hast.
👁️ Aus Sicht der chinesischen Medizin: die den Körper seit Jahrhunderten als Kreislauf denkt.
👁️ Aus Sicht der Körperarbeit: die Haltung und Gestalt lesen kann.
👁️ Und aus systemischer Sicht: weil vieles davon eine Vorgeschichte hat, die älter ist als du.
Erst im Zusammenspiel dieser vier Blickwinkel entsteht das Bild, um das es geht.
Vielleicht kennst du das
❗️ Dein Körper meldet sich schon lange, und du weißt nicht recht, was er von dir will.
❗️ Du merkst, dass du Anspannung hältst, aber nicht, seit wann und wofür.
❗️ Du hast dich schon oft mit deinem Kopf verstanden, und dein Körper war dabei nicht gefragt.
❗️ Du spürst deine Grenzen zu spät – oder erst, wenn sie längst überschritten sind.
❗️ Du möchtest wissen, wie du eigentlich atmest, wie du wirklich stehst, wo du dich hältst.
❗️ Du willst deinem Körper mit derselben Achtsamkeit begegnen, die du anderen längst entgegenbringst.
Neun Einheiten, neun Regionen, neun umfangreiche Workbooks
Im ersten Workbook ist ein Grundlagenkapitel vorangestellt, zu Gewebe, Faszien, Bewegungsapparat und Atemmechanik. Danach nimmst du dir eine Region nach der anderen vor.
1 Öffnung und Aufbruch - Brust, Lunge, Herz und Atem
2 Deinen eigenen Standpunkt finden - Füße, Beine, Knie
3 Endlich handlungsfähig - Schultern
4 Urkraft - Becken und Beckenboden
5 In deiner Mitte - Bauch, Zwerchfell, unterer Rücken
6 Die Kraft des Rückhalts - Wirbelsäule
7 Die Quelle deiner Kraft - 5 Elemente
8 Deine Festung - Kopf, Nacken, Gesicht, Kiefer und Hals
9 Integration - wie alles zusammengehört




